Team #collectivio
Autonomes Fahrzeug. #collectivio
04.09.2017

67. IAA PKW 2017 Zukunft des Engineerings: Das schwarmintelligente autonome Fahrzeug als kollektive Idee

Die 67. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) wird vom 14. bis 24. September in Frankfurt/Main zum Schauplatz einer ganz besonderen Premiere: Engineering 2.0. Gemeinsam mit der EDAG, dem weltweit größten, unabhängigen Entwicklungspartner der internationalen Automobilindustrie, entwickelt BFFT, seit 2013 Teil der EDAG-Gruppe, im vermutlich ersten Live-Engineering der Welt ein interaktives Mobilitätskonzept für schwarmintelligente autonome Fahrzeuge.

(Gaimersheim, 4. September 2017) –Dabei können die Besucher die Entwicklungsspezialisten nicht nur live bei ihrer Arbeit beobachten, sondern direkt vor Ort oder über Social-Media Kanäle unter dem Hashtag #collectivio interaktiv bei der Konzeptphase selbst mitwirken. Am letzten Messetag wird das Ergebnis dieses Experiments, das im Netz unter www.collectivio.de  zu finden ist, als generativ gedrucktes Maßstabsmodell vorgestellt.

#collectivio liegt ganz im Trend des kollektiv-vernetzten Arbeitens vor allem in der Industrie 4.0. Im Engineering führt dies zu mehrdimensionalen, flexibleren und schnelleren Entwicklungsprozessen. Für Markus Fichtner, CEO und Gründer von BFFT, passt das Engineering 2.0-Projekt auf der IAA perfekt zur BFFT-Philosophie: „Als Technologieentwickler wollen wir immer ein bisschen anders sein. Darin liegt unsere besondere Innovationskraft und Schnelligkeit.“ Und die seien gefragt wie nie. Fichtner: „Die Automobilbranche steht vor großen Aufgaben. Zum Beispiel das autonome Fahren: Hier arbeitet BFFT heute an der schrittweisen Integration von Mensch und Maschine, von Vernetzung und der Steuerung aus der Cloud heraus.“ Wie immer komme es für den Technologieentwickler auch hierbei darauf an, bei der Qualität die Nase vorn zu haben.

Die Ingenieure und Entwickler von #collectivio nutzen dazu im Live-Engineering die sogenannte SCRUM-Methode. SCRUM (engl. „Gedränge“) steht für ein besonders agiles Projektmanagement, bei dem das Team in kurzen Abständen (meist täglich) zusammenkommt, den Arbeitsfortschritt bespricht und sich austauscht. Neue Anforderungen und Kundenwünsche können – während der IAA sogar „live“ – in kürzeren Abständen aufgenommen, in kleine Arbeitspakete – sogenannte Sprints – zusammengefasst, priorisiert und eingearbeitet werden. Dies, so die Projektinitiatoren, sei „genau der richtige Ansatz“, um zu zeigen, wie auch der Engineering-Prozess in Zukunft noch besser, innovativer und effizienter werden könne.