Kompleke Batteriesysteme sind das Steckenpferd der Abteilung
Das hauseigene Batteriemanagement-System von BFFT sorgt dafür, dass der Energiespeicher des Fahrzeugs stets mit den richtigen Temperaturen, Spannungen und Strömen betrieben wird.
Detaillierte Simulationen und Tests der entwickelten Batteriesysteme stehen ebenfalls im Leistungsportfolio der Abteilung Energiesysteme & Elektrifizierung.
Strom - der Kraftstoff der Zukunft
Kompleke Batteriesysteme sind das Steckenpferd der Abteilung
Anhand von 3D-Modellen können die Tester exakte Temperaturverläufe darstellen und eventuell kritische Temperaturspitzen exakt lokalisieren.
Detaillierte Simulationen und Tests der entwickelten Batteriesysteme stehen ebenfalls im Leistungsportfolio der Abteilung Energiesysteme & Elektrifizierung.
07.03.2018

Die Architekten der Zukunft – Die BFFT-Abteilung „Energiesysteme & Elektrifizierung“ entwickelt die Mobilität von morgen

Fossile Brennstoffe werden uns nicht ewig mobilisieren können. Klar ist das schon längst, doch nur wer langfristig vorausdenkt, wird auch auf dieses künftige Dilemma vorbereitet sein. BFFT lebt seit jeher das Credo: agieren statt reagieren. Daher entwickeln wir moderne Energiesysteme für funktionale Prototypen und künftige Serienmodelle.

Seit über 100 Jahren fahren wir unsere Autos an die Tankstelle und füllen Kraftstoff nach, wenn sich der Energiespeicher leert. An diesem Grundprinzip wird sich auch in Zukunft nichts ändern – an den zentralen Elementen jedoch sehr wohl: Die Zapfsäule wird zur Steckdose, flüssiger Treibstoff wird durch elektrischen Strom ersetzt und der Tank als Behältnis für die Energie zur Fortbewegung wird intelligenten Speicherzellen weichen. Diese Akkumulatoren mit möglichst cleveren Lade- und Entladestrategien auszustatten und sie an die unterschiedlichsten Anforderungen anzupassen, ist die Aufgabe der Abteilung Energiesysteme und Elektrifizierung.

Die Tankstelle wird in Zukunft immer mehr von der E-Ladesäule verdrängt. Diesen Wandel macht sich BFFT zu Nutze und engagiert sich bewusst im Bereich Elektrifizierung. (Foto: Adobe Stock) 

 

Aktuell befindet sich die Automobilbranche in einem grundlegenden Wandel. Das bedeutet, dass bestehende Platzhirsche ihr Portfolio den neuen Gegebenheiten anpassen müssen und gleichzeitige neue, innovative Player in den Markt drängen. Für die Bedürfnisse beider Kundengruppen hat BFFT die passenden Lösungen parat und entwickelt diese in enger Abstimmung mit dem Kunden.

Dabei reicht das Spektrum von geläufigen Niedervoltsystemen und deren Ansteuerung, wie sie etwa in gängigen Stopp-Start-Systemen zum Einsatz kommen, bis hin zu höchst spezialisierten Hochvolt-Batteriesystemen in hoch performanten Prototypen.

Egal ob ein bestehendes Modell mit Hochleistungsakkus ausgerüstet werden soll oder ein neues E-Auto ein möglichst effizientes Batteriesystem braucht, BFFT hat für alles eine Lösung. (Foto: BFFT)

 

Um sicherzustellen, dass in allen Bereichen die bestmögliche Qualität abgeliefert wird, leistet die Abteilung Energiesysteme und Elektrifizierung die komplette Bandbreite an Gewerken von der Konzeptionierung und Vorentwicklung der Bauteile über die eigentliche Hardwarefertigung bis hin zur Funktionsapplikation und –validierung. Hierfür decken die Kollegen in drei Unterabteilungen den kompletten Entwicklungsprozess ab: So werden in der Vorentwicklung die Konzepte detailliert ausgearbeitet sowie passende Energiespeicher und Batteriezellen für die gestellten Anforderungen ausgewählt. Das Team „Package & Design“ kümmert sich anschließend um die Entwicklung der Batteriesysteme und der restlichen, zum Betrieb nötigen Komponenten. Dass dieser auch stets reibungslos über die Bühne geht, dafür sorgt das abteilungseigene Testteam. Hier werden sowohl die einzelnen Funktionen minutiös genau abgesichert, als auch die Zellen an sich auf ihre Lebensdauer und ihr thermisches Verhalten geprüft.

Hierfür hat BFFT eigens einen Zellensimulator entwickelt, mit dem die Experten sämtliche Komponenten eines Batteriemanagementsystems mittels programmierbarer Testfälle simulieren und manipulieren können. Im Prototypen selbst sorgt dann das ebenfalls hausintern entwickelte Batteriemanagement-System (BMS) dafür, dass die Zellen innerhalb des Akkupacks auch mit den jeweils vorgesehenen Temperaturen, Spannungen und Strömen betrieben werden. Das BMS kommuniziert hierbei mit dem Fahrzeug und hält dieses ständig über den aktuellen Zustand des Energiespeichers auf dem Laufenden.

Das hauseigene Batteriemanagement-System von BFFT sorgt dafür, dass der Energiespeicher des Fahrzeugs stets mit den richtigen Temperaturen, Spannungen und Strömen betrieben wird. (Foto: Alexander Bernt/BFFT)

 

Gerade bei derart heiklen Bauteilen wie Hochvoltbatterien haben Funktionstests und die Absicherung der komplexen Systeme einen hohen Stellenwert, denn gerade hier kann eine Fehlfunktion drastische Folgen haben. Deshalb testet BFFT mit seinem Team sämtliche Produkte auf Herz und Nieren: Neben optischen Detailanalysen mit Hilfe modernster, computerbasierter Digital-Mikroskopie gehört auch eine Thermoanalyse zum Standardprogramm der Entwickler. Hierbei werden nicht nur die Temperaturen im Bauteil ständig geprüft, sondern auch deren Temperaturverteilung genau analysiert.

Anhand von 3D-Modellen können die Tester exakte Temperaturverläufe darstellen und eventuell kritische Temperaturspitzen exakt lokalisieren. (Foto: BFFT)

 

So stellen die Kollegen aus der Abteilung Energiesysteme und Elektrifizierung sicher, dass der Wandel hin zur Mobilität der Zukunft trotz immer komplexer werdender und untereinander vernetzter Bauteile möglichst problemlos vonstattengeht.